Sicherheit

Der Betrieb der Anlage
Der Kletterwald ist ein Selbstsicherungsparcours und wird eigenverantwortlich durchlaufen. Die Sicherungstechnik ist sehr leicht zu erlernen; dennoch setzt das sichere Begehen ein verantwortungsbewusstes Handeln voraus. Die Parcours des Kletterwaldes sind daher auch erst für Kinder ab 6 Jahren geeignet.

Im Kletterwald Vulkanpark wird das herausragende und fortschrittlichste Sicherungskonzept Smart Belay benutzt. Mit Smart Belay bleibt die Bewegungsfreiheit beim Kletterspaß vollkommen erhalten – ein versehentliches Komplettaushängen der Rollenkarabiner wird jedoch verhindert. Ermöglicht wird dies durch ein System miteinander kommunizierender Rollenkarabiner. Ist der eine Karabiner offen, so erkennt der andere Karabiner das, und blockiert so lange, bis der erste Karabiner wieder auf dem Sicherheitsseil eingehängt und verriegelt ist. Durch den hohen Sicherheitsstandard und die kinderleichte Bedienung des Smart Belay-Systems sind bei uns auch Schulklassen bestens aufgehoben. Der Vorteil: mehr Sicherheit für die Besucher, weniger Risiko für die Betreiber.

Die Mitarbeiter
Alle Mitarbeiter im Kletterwald haben eine mehrtägige Ausbildung absolviert. Sämtliche sicherheitstechnisch verantwortlichen Trainer haben eine professionelle Hochseilgarten-Trainer Ausbildung, die RCTA-Zertifizierung. Die RCTA (Rope Course Trainer Association) – ein Verband des Deutschen und Österreichischen Bergführerverbandes, des Deutschen Alpenvereins, des Österreichischen Alpenvereins und Outward Bound – repräsentiert die größten Fachverbände in Europa und stellt mit der RCTA-Qualifikation eine der professionellsten und umfangreichsten Hochseilgartentrainerausbildungen. Die Trainer beaufsichtigen die Kletternden zu jeder Zeit und helfen bei kleinen und großen Problemen. Im Notfall können sie innerhalb kürzester Zeit den Kletternden von jeder Stelle des Kletterwaldes abseilen. Die Teilnehmer werden mit Komplettgurten (Klettergurte mit einem Schultergurt), Helmen und Sicherungsseilen ausgestattet. Die Ausrüstung wurde speziell für den Gebrauch in Hochseilgärten entwickelt. Sie wird jedem Kletterer mit dem Kauf der Eintrittskarte zur Verfügung gestellt.

  • Vor dem Begehen des Seilgartens legen die Teilnehmer zusammen mit den Trainern die Klettergurte an.
  • Im Einweisungsparcours erhalten die Teilnehmer dann eine Einweisung in die Sicherungstechnik.
  • Das Erlernte wird im Übungsparcours durch einen Trainer kontrolliert.
  • Die Teilnehmer begeben sich eigenverantwortlich mit der eigens für Hochseilgärten entwickelten Sicherheitsausrüstung in den Parcours.
  • Über allen Kletterelementen verläuft ein Sicherungsseil (Stahlseilkonstruktion) in Reichhöhe.
  • Die Kletterer sind immer in mindestens einem Sicherungsseil eingeklinkt.
  • Der Aufstieg wird über automatische Sicherungsgeräte abgesichert.
  • Der Abstieg erfolgt über Seilrutschen.

Der Bau der Anlage
Der Kletterwald Vulkanpark zeichnet sich durch ein herausragendes Sicherheitskonzept aus. Hierin lassen wir uns gerne mit anderen Anbietern vergleichen.

Um eine so komplexe Anlage wie einen Kletterwald in einen lebenden Baumbestand zu integrieren, braucht es viel Erfahrung und Fachwissen. Der Kletterwald Vulkanpark wurde gemeinsam mit einem professionellen Kletterwaldbauer konzipiert und errichtet. Die Fachleute der Allgäuer Firma Cambium GmbH haben viele Jahre Erfahrung in der Konzeption, Entwicklung und Installation von Kletterwäldern in lebende Baumbestände.

  • Die Anlage entspricht allen gängigen Normen und Standards (DIN Norm EN 15567-1). Um eine Verletzungsgefahr auszuschließen und die Sturzhöhe zu minimieren, verlaufen alle Sicherungsseile über Kopfhöhe.
  • Die komplette Anlage ist mit einem Sicherheitsfaktor von drei konzipiert*.
  • Alle Stahlseile sind verpresst. Diese Technik ist die fortschrittlichste am Markt und verhindert jegliches Lösen der Seile, selbst gegen Naturgewalten und Vandalismus.
  • Alle Bäume des Kletterwaldes wurden von einem Baumgutachter beurteilt und geprüft.
  • Die Anlage ist redundant**.
  • Die Anlage wird jeden Tag vor Betrieb intensiv kontrolliert. Zudem erfolgt halbjährlich eine Inspektion durch einen unabhängigen Sachverständigen.
  • Es werden nur qualitativ hochwertige Materialien von namhaften Herstellern verbaut.
  • Zur Vermeidung von kleineren Verletzungsmöglichkeiten wie Fingerklemmstellen und scharfen Kanten orientiert sich der Bau des Kletterwald Hennef an der gültigen Spielplatznorm.

* Das heißt die Sturzbelastungen eines 120 kg schweren Teilnehmers werden mit drei multipliziert, um auf die minimale Bruchlast der Bauteile zu gelangen.
** An jeder Stelle, an der ein Material- oder Funktionsversagen stattfinden kann, ist die Anlage doppelt gesichert.