Friederike im Kletterwald Freischütz

Das Sturmtief Friederike hat den Kletterwald Freischütz nicht verschont. In einer kleinen Schneise der Verwüstung liegen die Parcours Tatra, Kilimanjaro und Himalaya. Nach monatelangem Regen hat eine mächtige Eiche in der Tatra keinen Halt mehr in Boden gegen die starken Böen gefunden und ist samt Wurzelteller umgestürzt. Ganz unglücklich ist der alte Baum dabei auf eine wundervolle Lärche im Parcours Kilimanjaro gefallen, die wiederum eine Buche am Stahlseil mit sich riss und in den Himalaya-Parcours fiel. Und genauso, wie sich diese Beschreibung liest, so sieht es auch vor Ort aus: ein totales Durcheinander an Bäumen, Ästen, Seilen, Plattformen, Wurzeln und Erde. Das wird ein schwieriges und hochgefährliches Stück Arbeit. Der Wald ist bis auf weiteres komplett gesperrt.

 

Hier ein paar Eindrücke: 
Aber auch an anderen Stellen gibt es Schäden: eine abgebrochene Baumkrone im weiteren Verlauf des Kilimanjaro traf eine Buche, die auf die beliebte Seilbahn des Eiger Express stürzte und sie zerstörte. Auch die Anden (Endseilbahn), der Karakorum Highway, und das Erzgebirge wurden in einzelnen Elementen getroffen. Insgesamt sind 17 Bäume in unserem gesamten Wald (auch ungenutzte) dem Sturm zum Opfer gefallen. Das Verrückte daran: kein einziger dieser Bäume hatte Vorschäden, alle waren zwar alt, aber gesund. Die Ironie des Ganzen ist, dass zwei auf unserem Gelände stehende Habitatbäume (abgestorbene Bäume, in denen Tiere leben – vorwiegend Vögel) keine Schäden abbekommen haben. Immerhin können sich die Vögel freuen.
Wie geht es weiter? Der Kletterwald Freischütz ist natürlich gegen Sturmschäden versichert. Der Versicherungsvertreter war auch schon vor Ort und hat die Regulierung des Schadens zugesagt. Wir werden also unsere Parcours an anderen Bäumen wieder aufbauen. Das ist natürlich ein Rennen gegen die Zeit, denn zuerst muss aufgeräumt und müssen die neuen Bäume begutachtet und gepflegt werden. Dann wird gebaut und den TÜV geholt. Wir geben alles, um am 17. März für alle Fans des Waldes wieder eröffnen zu können. Wir halten euch über die Fortschritte auf dem Laufenden auf unserer Homepage, auf Facebook und natürlich hier im Blog.