Welche Geschenke machen WIRKLICH glücklich?

Ihr verschenkt lieber Erlebnisse wie beispielsweise Kinogutscheine, Konzerttickets oder Kletterwaldbesuche? 😉 Dann macht ihr alles richtig. Und tatsächlich bestätigen gleich mehrere Studien von Thomas Gilovich, Professor an der Cornell University, dass uns Erlebnisse viel nachhaltiger glücklich machen als die neue Jeans oder das frisch gekaufte Gimmick für euer Handy.

 

Viele denken, dass Dinge ja schließlich bleiben und immer um uns sind. Und somit auch länger glücklich machen. Ironischerweise ist genau das Gegenteil ist der Fall. Dadurch dass uns der neue Gegenstand ständig umgibt, gewöhnen wir uns daran und das Glücksgefühl nimmt schnell ab. Gilovich betont auch, dass viele Menschen denken, die Dinge, mit denen sie sich umgeben seien Teil ihrer Identität.
Es seien aber trotzdem „nur“ Dinge und sind immer physisch von uns getrennt. Ganz anders ist dies bei Erlebnissen. Sie sind ein innerer Teil von uns, machen uns aus. Wir sind sozusagen die Summe unserer Erlebnisse.

In einem seiner Experimente verglich der Psychologieprofessor die Zufriedenheit nach dem Kauf eines Objekts und nach einem Erlebnis. Am Anfang waren die Testpersonen gleich glücklich. Nach einer Weile jedoch sank das Glück über ein neu gekauftes Objekt stark ab, während die Freude über ein Erlebnis sogar mit der Zeit noch anstieg. Das gilt gleichermaßen für Outdoor-Aktivitäten, Konzert- Museums- oder Kinobesuche und dem Erlernen von neuen Fähigkeiten.

Und noch ein weiterer Punkt kommt hinzu: Erlebnisse verbinden. Wenn wir jemanden treffen der, sagen wir mal einfach auch im Kletterwald XY war, verbindet uns das mehr als wenn wir jemanden treffen, der auch ein Handy der Marke XY hat. Und noch mehr verbindet es natürlich, gemeinsam in einer Gruppe etwas zu erleben und gemeistert zu haben. So werden auch selbst negative Erlebnisse, wie beispielsweise Campingurlaub mit Dauerregen, im Nachhinein positiv empfunden, weil wir uns gemeinsam freuen, dass wir auch mit nassen Hosen und Socken noch ein Menge Spaß  hatten.

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